Le cas du génocide Maya Ixil Lucas García

Le procès contre Efraín Rios Montt, chef d’État guatémaltèque de 1982 à 1983, débutait en 2013. D’abord jugé coupable et condamné à 80 ans de prison pour génocide et crimes contre l’humanité, le militaire et ex-dictateur a été, par la suite de procédures juridiques tumultueuses, déclaré « mentalement inapte » à être jugé. Néanmoins, la juge Jazmín Barrios, dans une décision historique, a laissé un lègue important : la reconnaissance du génocide Maya Ixil.

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Notizen zur aktuellen Lage in Honduras von Freitag, 20. März 2020 von Daniel Stosiek, PWS-Menscherechtsbegleiter in Honduras

Am vergangenen Montag, 16.3., hat die Regierung von Honduras anlässlich des Corona-Virus den Ausnahmezustand erklärt. Am 17.3. wurde in Choluteca die Sozialaktivistin und Leitungspersönlichkeit sozialer Bewegung, Aleyda Huete, festgenommen. Bewaffnete Kräfte drangen Zeitungsberichten zufolge in 240 Häuser ein, um nach Infizierten des C-Virus zu suchen.

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Erste Begleitungen von MenschenrechtsverteidigerInnen , Internationaler Frauentag in Tegucigalpa und Beobachtungen im Alltag

In der zweiten Woche nach meiner Ankunft im Projekt Acompañamiento Internacional en Honduas (ACO-H) von Peace Watch Switzerland (PWS) war ich bei Veranstaltungen dabei, an der Personen verschiedener sozialer Organisationen für die Rechte der widerständischen Bauern in Guapinol kämpften, die sich gegen Bergbau (der ihr Wasser vergiftet) wenden und kriminalisiert werden. Sie kämpfen für das Wasser und für ihr Leben. Einmal redete ein Professor der Soziologie aus Kanada, und seine englischen Worte wurden ins Spanische übersetzt. Er sagte aber nichts Neues, sondern nur das, was alle schon wussten.

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Reise Berlin – Tegucigalpa und erste Tage als Menschenrechtsbegleiter von Peace Watch Switzerland (PWS)

Von Berlin aus flog ich am Nachmittag des 16. Februar los. In Amsterdam musste ich umsteigen; von dort aus ging es nach Atlanta. Ich war im halbherzigen Winter gestartet, bei bedecktem Wetter. Auf dem langen Flug ging die Abenddämmerung lange nicht zuende, weil wir westwärts uns bewegten. Über Stunden konnte ich aus dem Fenster die Landschaft betrachten, während die Maschine uns über das Meer, über Island, über einen Teil von Grönland trug. Ich sah die Fiorde und dann Nordamerika. In Atlanta befand ich mich wieder im halbherzigen Winter. Hier musste ich die ganze Nacht über warten. 12 Stunden später setzte ich die Reise fort. Das Flugzeug startete in nebenverhüllter Landschaft. Noch einige wenige Stunden vergingen über dem Golf von Mexiko, und ich sah Land unter uns; bald landeten wir in einer Stadt, die zwischen lauter Hügeln liegt, Tegucigalpa. Wie würde es werden, so lange Zeit in diesem kleinen Land, in dem so viel Gewalt passierte?

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Letzte Arbeitstage in Kolumbien

Es kam ganz anders, als geplant. Letzte Woche noch hatten Maritza Gutiérrez, unsere Koordinatorin in Barrancabermeja, Felicitas und ich, Ideen entwickelt, wie wir die Schließung von Peace Watch Kolumbien mit den Kleinbauernorganisationen gestalten wollten. Mit einer schlichten Feier wollten wir vor Ort einen Schlusspunkt setzen und die Internationale Begleitung offiziell beenden.

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Reise Berlin – Tegucigalpa und erste Tage als Menschenrechtsbegleiter von Peace Watch Switzerland (PWS)

Von Berlin aus flog ich am Nachmittag des 16. Februar los. In Amsterdam musste ich umsteigen; von dort aus ging es nach Atlanta. Ich war im halbherzigen Winter gestartet, bei bedecktem Wetter. Auf dem langen Flug ging die Abenddämmerung lange nicht zuende, weil wir westwärts uns bewegten. Über Stunden konnte ich aus dem Fenster die Landschaft betrachten, während die Maschine uns über das Meer, über Island, über einen Teil von Grönland trug. Ich sah die Fiorde und dann Nordamerika. In Atlanta befand ich mich wieder im halbherzigen Winter. Hier musste ich die ganze Nacht über warten. 12 Stunden später setzte ich die Reise fort. Das Flugzeug startete in nebenverhüllter Landschaft. Noch einige wenige Stunden vergingen über dem Golf von Mexiko, und ich sah Land unter uns; bald landeten wir in einer Stadt, die zwischen lauter Hügeln liegt, Tegucigalpa. Wie würde es werden, so lange Zeit in diesem kleinen Land, in dem so viel Gewalt passierte?

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La défense des droits humains au Honduras : Une lutte de tous les jours

Leer el texto en español

« En définitif, où commencent les droits humains universels ? Dans les petits endroits, près de la maison ; dans des endroits si proches et si petits qu’ils ne paraissent sur aucune carte […] Si ces droits ne signifient rien dans ces lieux, ils ne signifient rien dans aucun autre. Sans une action citoyenne coordonnée pour les défendre autour de nous, notre volonté de progrès dans le reste du monde sera vaine. »

Eleanor Roosvelt

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La Defensa de los Derechos Humanos en Honduras : Una lucha de todos los días

Lire l’article en français

«En definitiva, ¿dónde empiezan los derechos humanos universales? En pequeños lugares, cerca de casa; en lugares tan próximos y tan pequeños que no aparecen en ningún mapa. […] Si esos derechos no significan nada en estos lugares, tampoco significan nada en ninguna otra parte. Sin una acción ciudadana coordinada para defenderlos en nuestro entorno, nuestra voluntad de progreso en el resto del mundo será en vano».

Eleanor Roosevelt

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Die Hoffnung stirbt zuletzt

KOLUMBIEN. Was machst du, wenn du müde bist? Nicht das „Müde“ von einem langen, anstrengenden Tag in der Arbeit, auf dem Feld oder im Haushalt, sondern das „Müde“, wenn es scheint, dass der innerste Energiespeicher geleert wurde oder aufgebraucht ist. Das „Müde“, das zu Tage tritt, wenn eine weitere Versammlung, eine erneute Aktion oder ein nächster Workshop nur noch aussichtslos erscheint. Was machst du, wenn du glaubst die Kraft zu verlieren weiter zu kämpfen?

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“Wir können nicht noch eine Frau verlieren”

KOLUMBIEN. Der 25. November markiert den Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen. Wie gross das Problem von Aggressionen gegenüber Frauen und Femiziden in Kolumbien auch im Jahr 2019 noch ist, erlebten wir unmittelbar in der Zusammenarbeit mit der Organización Femenina Popular (OFP). Dabei mussten wir lernen, dass die erste Reaktion, der instinktive Drang einzugreifen, nicht immer der beste Weg ist. Nicht selten kann dies unvorhergesehene Auswirkungen haben.

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