Justice pour El Guayabo?

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COLOMBIE. Lorsque nous arrivons à Puerto Wilches le 6 février à 9 heures du matin, la chaleur nous frappe sans merci. Nous nous dirigeons vers le quartier général de la police, où l’audience sur l’expulsion prévue de la population de Guayabo doit bientôt commencer. Rodrigo revendique le territoire d’El Guayabo et a déjà tenté, avec le soutien de la police et des paramilitaires, d’expulser la population de Guayabo (voir entrée de blog du 7 juin 2018). Nous sommes accompagnés par la coordinatrice du PAS, Maritza, et Gabriel, l’avocat de la communauté d’El Guayabo. Continue reading

Vivre à l’ombre d’un barrage

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COLOMBIE. Depuis 2016, Pensamiento y Acción Social (PAS) et Peace Watch Switzerland (PWS) accompagnent les représentantes du mouvement social de défense des rivières Sogamoso et Chucurí, qui fait partie de l’organisation nationale Ríos Vivos. Les femmes accompagnées viennent de différentes communautés paysannes et de pêcheurs sur les rives de ces deux rivières, mais elles ont aussi un autre point commun : elles sont affectées par le barrage Hidrosogamoso.

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Die Allianz PWS – PAS (Pensamiento y Acción Social) feiert das 10-Jahre-Jubiläum

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KOLUMBIEN. Vor genau zehn Jahren, im März 2009, machte Peace Watch Switzerland (PWS), zusammen mit PAS, sein Begleitprojekt in Kolumbien offiziell. Ein Freiwilligenteam startete mit den Begleitungen von Gemeinschaften, die sich für ihr Territorium und die Menschenrechte einsetzten. Seither taten es ihnen Dutzende von Freiwilligen gleich und begleiteten Hunderte von Personen.

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Pressefreiheit

HONDURAS. Verpflegt werden wir. Auch wenn dazu keine formelle Verpflichtung oder Abmachung besteht. Wir essen dann halt, wenn sie das Gefühl haben, es sei jetzt an der Zeit, und nicht unbedingt wenn wir Hunger haben. Überhaupt sind wir sehr genügsam, duldsam, flexibel, anpassungsfähig und verständnisvoll.

Wir hätten Jairo um 11 Uhr an der Busstation in Choluteca abholen sollen, um ihn auf seiner Fahrt nach Tegucigalpa zu begleiten. Er meldet per Telefon, er sei verspätet. Gegen Mittag trifft er mit einem Freund ein. Zuerst geht es in die grosse Shopping Mall zur Bank und zum Telecomanbieter. Dann muss das Auto eines anderen Freundes in der Garage abgeholt werden. Danach fahren wir zu seinem Domizil, wo klar wird, dass ihn seine Frau und die achtjährige Tochter begleiten werden. Nun werden zwei Fahrzeuge bepackt, es wird ein- und umgeladen. Koffer, Taschen, Schachteln, riesige Plastikkörbe vollgestopft mit Wäsche. Das wird definitiv mehr als ein Wochenendausflug. Es folgen emotionale Verabschiedungen von Familie und Nachbarn. Der Reifendruck muss noch kontrolliert und Diesel nachgefüllt werden. Gegen zwei Uhr rollen wir aus der Stadt.

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L’alliance Pensamiento y Acción Social (PAS) – PWS fête ses 10 ans

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COLOMBIE. En mars 2009, il y a exactement 10 ans, le programme Peace Watch Switzerland (PWS) s’inscrivait en Colombie avec le soutien de PAS. Une équipe de volontaires PWS lançait le projet en Colombie avec mission d’accompagner les communautés de défenseur/euse-s des droits de l’homme, au cœur de leurs luttes. Depuis, des dizaines de volontaires ont suivi ces pas et des centaines de personnes ont bénéficié de leur accompagnement.

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Menschenrechte in der Krise

GUATEMALA. Seit dem 10. Oktober letzten Jahres bin ich nun Teil des Begleitprojekts ACOGUATE in Guatemala. Nicht nur für mich hat es sich um eine viel bewegte Zeit gehandelt. Guatemala befindet sich in einer politischen Krise. Im Jahr 2015 wurde der damalige Präsident Otto Pérez Molina durch den Druck der Strasse aus dem Amt gedrängt und Minuten nach seinem Rücktritt festgenommen. Der Grund: Korruption. Natürlich war das Problem damit nicht aus der Welt geschaffen. Vielmehr hat es mit dem aktuellen Amtsträger eine tragisch-komische Note bekommen.

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#Somos como tú

Wir sind wie du. So der Titel einer regionalen Kampagne, welche Pensamiento y Acción Social (PAS), Partnerorganisation von Peace Watch Switzerland in Kolumbien, in Zusammenarbeit mit mehreren lokalen sozialen Organisationen lanciert hat. Im Rahmen der Kampagne sind im Monat November 2018 verschiedene Aktionen in der Region Magdalena Medio geplant. Die Hauptpersonen an diesen Aktionen sind Vertreterinnen und Vertreter der von PWS begleiteten bäuerlichen Gemeinschaften El Guayabo, Bella Unión, Las Pavas, El Garzal und Nueva Esperanza. Für die Kampagne haben sie T-Shirts mit der Aufschrift “Somos como tú” gefertigt, die sie alle mit Stolz tragen. Continue reading

Ríos para la vida, no para la muerte

In ihrem Beitrag vom 6. November 2016 berichteten die Freiwilligen von PWS über die Situation der Anführerinnen, der durch die Folgen des Wasserkraftwerks Hidrosogamoso negativ betroffenen Dorfgemeinschaften. Zu dieser Zeit wurde eine mögliche Begleitung durch PAS/PWS evaluiert. Mittlerweile ist daraus eine regelmässigere Begleitung entstanden. Konkret werden heute die Frauen des Movimiento Social en Defensa del Río Sogamoso y Chucurí in ihrem Kampf um ihr Recht und für Gerechtigkeit durch die beiden Organisationen begleitet. Wie im Fall der anderen Gemeinschaften bedeutet dies, ihre Anliegen und Nöte im In- und Ausland sichtbar zu machen, sowie die physische Begleitung z.B. bei Behördengängen, zu Treffen mit anderen Organisationen oder zu Anlässen. (Zu einem späteren Zeitpunkt möchten wir in diesem Blog berichten, wie es den Frauen heute geht, wo sie in ihrem Kampf stehen und wie sie ihre Zukunft sehen. Dafür werden wir eine der Leaderinnen besuchen und interviewen).

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Detrás la imagen de una aparente democracia

El 29 de julio de 2018, la Comisión Interamericana de Derechos Humanos (CIDH) comenzó las primeras audiencias en Tegucigalpa en el marco de su visita oficial a Honduras. El objetivo de estas audiencias es conocer la situación actual y pasada del país con un enfoque particular, como su nombre lo indica, sobre los derechos humanos. El Comité de Familiares de Detenidos Desaparecidos en Honduras (COFADEH) ha estado activo durante más de 30 años defendiendo a personas cuyos derechos humanos han sido violados. El COFADEH se presentó con un grupo víctimas de los eventos que ocurrieron después del fraude electoral en diciembre de 2017. Continue reading

Derrière l’image d’une apparente démocratie

Le 29 juillet 2018, la Commission inter-américaine de droits humains (CIDH) a commencé à Tegucigalpa les premières auditions concernant sa visite officielle au Honduras. Ces entrevues ont pour but de connaître la situation actuelle et passée du pays avec un focus particulier, comme le nom de l’association l’indique, à propos des droits humains. L’association « Comité des familles de détenus disparus du Honduras » (COFADEH) est active depuis plus de 30 ans dans la défense de personnes dont les droits humains ont été bafoués. Ils sont venus accompagner un groupe de personnes ayant été victimes des événements survenus après la fraude électorale de décembre 2017. Continue reading