Mercado Campesino

“Willkommen auf dem Mercado Campesino (BäuerInnenmarkt) von Barrancabermeja! Hier finden Sie lokale Produkte, voll und ganz biologisch angebaut! Unterstützen wir unsere Bäuerinnen und Bauern und begrüssen wir unsere Kameradinnen und Kameraden, die heute von weit her gekommen sind, um ihre Produkte anzubieten. Es sind Frauen und Männer, die um den Verbleib auf ihrem Land kämpfen und heute mit der Kampagne #Somos como tú auf ihre Probleme aufmerksam machen wollen!” Continue reading

Desayuno

Zum Auftakt der Kampagne wurde am 2. November 2018 in einem der grösseren Hotels in Barrancabermeja zum Desayuno (Frühstück) geladen. Unter den Gästen befanden sich Vertreterinnen und Vertreter der lokalen Nichtregierungsorganisationen, die die Kampagne #Somos como tú unterstützen und sich in der Region Magdalena Medio unermüdlich für die Einhaltung der Menschenrechte einsetzen. Die Einladung galt aber hauptsächlich den ca. 15 Journalisten lokaler aber auch nationaler Medien. Sie sollten an diesem Morgen die Gelegenheit haben, sich die Botschaften der Bäuerinnen und Bauern der fünf von Peace Watch begleiteten Gemeinden direkt und ungefiltert anzuhören. In vielen Interviews konnten diese endlich ihre Geschichte erzählen, ihre Wünsche und Hoffnungen zum Frieden kundtun und der Stadt Barrancabermeja und dem ganzen Land ihre wahren Gesichter zeigen – Gesichter, gekennzeichnet von der harten Arbeit unter einer unbarmherzigen Sonne und vom Kampf für Gerechtigkeit. Continue reading

#Somos como tú

Wir sind wie du. So der Titel einer regionalen Kampagne, welche Pensamiento y Acción Social (PAS), Partnerorganisation von Peace Watch Switzerland in Kolumbien, in Zusammenarbeit mit mehreren lokalen sozialen Organisationen lanciert hat. Im Rahmen der Kampagne sind im Monat November 2018 verschiedene Aktionen in der Region Magdalena Medio geplant. Die Hauptpersonen an diesen Aktionen sind Vertreterinnen und Vertreter der von PWS begleiteten bäuerlichen Gemeinschaften El Guayabo, Bella Unión, Las Pavas, El Garzal und Nueva Esperanza. Für die Kampagne haben sie T-Shirts mit der Aufschrift “Somos como tú” gefertigt, die sie alle mit Stolz tragen. Continue reading

Ríos para la vida, no para la muerte

In ihrem Beitrag vom 6. November 2016 berichteten die Freiwilligen von PWS über die Situation der Anführerinnen, der durch die Folgen des Wasserkraftwerks Hidrosogamoso negativ betroffenen Dorfgemeinschaften. Zu dieser Zeit wurde eine mögliche Begleitung durch PAS/PWS evaluiert. Mittlerweile ist daraus eine regelmässigere Begleitung entstanden. Konkret werden heute die Frauen des Movimiento Social en Defensa del Río Sogamoso y Chucurí in ihrem Kampf um ihr Recht und für Gerechtigkeit durch die beiden Organisationen begleitet. Wie im Fall der anderen Gemeinschaften bedeutet dies, ihre Anliegen und Nöte im In- und Ausland sichtbar zu machen, sowie die physische Begleitung z.B. bei Behördengängen, zu Treffen mit anderen Organisationen oder zu Anlässen. (Zu einem späteren Zeitpunkt möchten wir in diesem Blog berichten, wie es den Frauen heute geht, wo sie in ihrem Kampf stehen und wie sie ihre Zukunft sehen. Dafür werden wir eine der Leaderinnen besuchen und interviewen).

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Viel Einsatz und eine Portion Glück für den Frieden

français / english

Daniel Langmeier, der 2013 mit PWS als Menschenrechtsbegleiter in Honduras im Einsatz war, engagiert sich nach wie vor mit viel Herzblut für Honduras und die Menschenrechte. Das “à propos“, das Magazin der Schweizerplattform für Friedensförderung KOFF, portraitierte ihn in der Oktober-Ausgabe zum Thema “Friedensförderung – zwischen Professionalisierung und Freiwilligenarbeit”:

Daniel Langmeier engagiert sich seit über zehn Jahren im sozialen Bereich. Fragestellungen zu Globalisierung, sozialer Gerechtigkeit und den Nord-Südbeziehungen begleiten ihn in allen Lebensbereichen. Gerade hat er einen Master in Entwicklungsstudien abgeschlossen. Seine grosse Passion für die Menschenrechte und die Friedensförderung in Honduras begann vor sechs Jahren. Per Zufall stiess er damals auf eine Anzeige von Peace Watch Switzerland über «Menschenrechtsbegleitende».

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Zugänge für Basisorganisationen schaffen

français / english

Im “à propos“, dem Magazin der Schweizerplattform für Friedensförderung KOFF, erschien in der Oktober-Ausgabe zum Thema “Friedensförderung – zwischen Professionalisierung und Freiwilligenarbeit” folgendes Interview, das PWS mit Anabella Sibrián geführt hat:

Anabella Sibrián ist die Direktorin der internationalen Plattform gegen Straflosigkeit in Guatemala, Honduras und El Salvador (Pi). Die Pi ist ein Verein mit Sitz in der Schweiz und Büros in Guatemala-Stadt und Tegucigalpa. Peace Watch Switzerland (PWS) ist Mitglied der Pi. Die Menschenrechtsorganisation sucht Freiwillige, bildet sie aus und entsendet sie als Menschenrechtsbeobachter_innen nach Guatemala, Honduras, Kolumbien und Palästina/Israel. Im folgenden Interview mit PWS spricht Anabella Sibrián über die Arbeit der Pi im Spannungsfeld von sich permanent professionalisierenden NGOs sowie Menschenrechts- und Friedensorganisationen an der Basis.

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Honduras, une guerre qui ne dit pas son nom

(Deutsch unten)

Quand on parle du Honduras en Suisse, la première image qui vient à l’esprit, pour le moins à ceux et celles qui savent que le Honduras existe, est celle de la criminalité et surtout des maras. Ces images de membres de gangs aux visages tatoués s’est imprimé dans l’inconscient collectif. Ces gangs sont présentés par le gouvernement et par certains médias comme la source principale des problèmes du pays et des « trains de migrants » qui se dirigent vers le nord principalement aux États-Unis. Sans nier la réalité des problèmes engendrés par ces bandes criminelles, ce que nous en avons vu nous amènent à une vision plus complexe et plus nuancée des causes de cet exode massif. Continue reading

El Triunfo, un père face aux pouvoirs

(Deutsch unten)

HONDURAS. Le père Florentino est le curé de la municipalité de El Triunfo. Cette petite ville de 15’000 habitant-e-s est le chef-lieu de la municipalité de 63’000 habitant-e-s qui porte le même nom. Dans son travail, il est accompagné du père Eulogio et d’une petite dizaine de jeunes séminaristes se destinant à la prêtrise. Étant les référents religieux de toutes les communautés de la zone, ils se déplacent chaque jour sur de petites routes de terres qui ressemblent parfois à de simples chemins traversant montagnes et forêts afin d’accomplir leurs tâches. Lors des quelques services durant lesquels nous avons pu accompagner le père Florentino, nous avons pu nous rendre compte de l’affluence importante qu’il arrivait à faire venir à ces messes ainsi que de la relation simple et ouverte qu’il entretient avec ses ouailles. De plus, depuis huit ans qu’il est en charge de la paroisse, il a fait construire de nombreux lieux de culte dans la plupart des communautés et des quartiers de la municipalité sans compter la rénovation de l’église principale de la ville.

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