Reitoca, der kleine Riese, der für den Petacón-Fluss kämpft

Reitoca ist eine kleine Gemeinde im Süden des Departements Francisco Morazán in Honduras. Im Norden grenzt Reitoca an die Gemeinden Lepaterique und Ojojona, im Süden an Alubarén, im Westen an La Venta und Sabana Grande und im Osten an Curarén.

Um nach Reitoca zu gelangen, nimmt man die Strasse, welche von der Hauptstadt Tegucigalpa nach Choluteca in den Süden des Landes führt. Bei der Kreuzung La Venta del Sur zweigt die Schotterstrasse ab, die in die Berge führt. Die Reise dauert im Bus etwa dreieinhalb Stunden, davon zwei auf Schotterstrassen, die während der diesjährigen Regenzeit sehr schwer befahrbar sind.

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Die Anerkennung der Wahrheit hilft, die Verletzungen der Vergangenheit zu heilen

Die sexuelle Gewalt in Konflikten ist eine Tragödie für die Menschheit. Damit die Betroffenen sich von der Scham, die der Missbrauch in ihnen hervorgerufen hat, befreien können, stellt der Internationale Tag zur Beseitigung sexueller Gewalt in Konflikten[1] nebst der Prävention die Achtung der Betroffenen ins Zentrum. Denn weltweit gesehen waren oder sind eine grosse Anzahl Frauen Opfer von sexueller Gewalt in bewaffneten Konflikten. Das Beispiel der Situation solcher Frauen während des bewaffneten internen Konflikts in Guatemala verdeutlicht das Problem (vgl. den Blog-Post zum historischen Urteil im Fall Sepur Zarco).

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…was bisher geschah, Episode 3

El Guayabo und Bella Union

Freitag Abend fahren wir von Regidor den Fluss aufwärts, um El Guayabo zu besuchen. Dort findet eine Versammlung mit verschiedenen Organisationen statt, welche alle mit El Guayabo und Bella Union zusammenarbeiten. Neben uns sind auch ECAP, Programa de Desarollo y Paz, die Anwälte und Justa Paz vor Ort. Abends läuft laute Musik, es gibt ein Glas Bier für jeden zum anstossen und die Stimmung ist gut.
Natalia und ich sind schon relativ müde, nachdem wir nun schon seit 4 Tagen unterwegs sind. Trotzdem lassen wir uns die Dorfparty natürlich nicht entgehen und die ausgelassene Stimmung gibt uns wieder etwas Energie.

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…was bisher geschah, Episode 2

Las Pavas & Buenos Aires

Wie üblich werden wir in Regidor abgeholt und dann düsen wir, bepackt mit Essen und Klamotten und genügend Wasser für die nächsten Tage, auf Motorrädern vorbei an Palmen, Palmenplantagen, Fincas und kleinen Dörfern bis nach Buenos Aires. Wie immer halten wir nur kurz, um hallo zu sagen. Misael begrüsst uns herzlich und wir stellen kurz unsere Rucksäcke ab, um eine schnelle Runde durch das Dorf zu machen.

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…was bisher geschah, Episode 1

Weil es hier schon lange keine mehr gab hat PWS hat mich darum geben, eine Zusammenfassung der Kontexte der begleiteten Gemeinschaften zu schreiben. Sonntag sind wir von einer Reise zurück gekommen, bei der wir in 6 Tagen alle Gemeinden besucht haben. Dies war ausserdem auch meine letzte Reise und so hiess es für mich auch Adios sagen. Es folgt eine Beschreibung der Aktualitäten in Form einer Trilogie, um es ein bisschen übersichtlicher zu gestalten.

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Mein Land, Dein Land, Niemansland

Warum ist die Situation in den Gemeinden so kompliziert? Wofür kämpfen sie? Und warum dauert das so lange?

Grundsätzlich ist die Ausgangslage folgende: in den Gemeinden leben BauerInnen. Diese kümmern sich um Land, welches andere Leute Ihnen wegnehmen wollen.
Mal ist es eine Palmölfirma, mal ist es ein Großgrundbesitzer oder ein Drogenkartell. Wer das jeweils ist, spielt garnicht so eine große Rolle. Die jeweiligen “Gegner” versuchen den Gemeinden Angst einzujagen indem sie sie bedrohen, die angebauten Pflanzungen zu zerstören, Menschen verprügeln und vertreiben. Sie alle kämpfen mit ähnlichen Mitteln und streiten sich inzwischen auch vor Gericht mit den Bauern.

 

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