Ein Beitrag zur sozialen Eingliederung und zum Frieden?

KOLUMBIEN. Die Unidad para la atención y reparación integral a las Víctimas stattet ASOCAB (Asociación de Campesinos de Buenos Aires) gerade einen Besuch ab. Zwei Frauen, Mitarbeiterinnen von einer der zahlreichen Institutionen des Staates, die mit dem Abklingen des bewaffneten Konflikts geschaffen wurden, sitzen an einem langen Holztisch vor ungefähr 40 Betroffenen der Gemeinden Buenos Aires und Las Pavas.

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Eine Entscheidung für die nächsten vier Jahre

KOLUMBIEN. Während sich in der Schweiz die Kandidierenden für die Parlamentswahlen am 20. Oktober bereit machen und für Stimmen kämpfen, passiert über den Atlantik hinweg in Kolumbien genau das Gleiche. Mit dem Unterschied, dass hier auf regionaler Ebene BürgermeisterInnen und GouverneurInnen um einen Wahlsieg kämpfen. Dazu werden eine Woche nach den Wahlen in der Schweiz, am 27. Oktober, fast 50 Millionen Kolumbianerinnen und Kolumbianer aufgefordert ihre Stimme abzugeben.

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Einige Hilfsmittel zum Selbstschutz

KOLUMBIEN. Die zwei Nichtregierungsorganisationen Peace Watch Switzerland (PWS) und Pensamiento y Acción Social (PAS) aus Kolumbien arbeiten seit 10 Jahren im Kampf für die Rechte der Bäuerinnen und Bauern zusammen. Als Menschenrechtsbeobachterinnen für PWS hatten Vera und ich die Möglichkeit, an einem wichtigen Workshop zur Analyse der Sicherheit und der Massnahmen des Selbstschutzes der Comunidades, der bäuerlichen Gemeinschaften, teilzunehmen.

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Neuer Feind oder alter Gegner?

KOLUMBIEN. Der Dienstag, 18. Juni, sollte ein grosser Tag für die Comunidades El Guayabo und Bella Unión werden. Die Agencia Nacional de Tierra (ANT) hat die Comunidades besucht, um einen weiteren wichtigen Schritt im Prozess um das Brachland, auf welchem sich die Parzellen der Campesin@s befinden, einzuleiten. Der Tag, in den grosse Hoffnung gesetzt wurde, entpuppte sich für die Comunidades jedoch als Enttäuschung.

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Angeklagt! Zehn Campesinos sagen aus

KOLUMBIEN. Die Stimmung im Saal ist aufgeheizt – im wahrsten Sinne des Wortes: Der heftige Regen letzte Nacht hat für einen Stromausfall gesorgt, sodass die Ventilatoren den Geist aufgegeben haben. Zusammen mit ca. 40 Personen aus Guayabo und Bella Unión sitzen wir im heissen Verhandlungsraum in Vijagual und wischen uns den Schweiss von der Stirn. Es ist die zweite Verhandlung im Fall Rodrigo.

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Mit Schirm, Charme und Sombrero

KOLUMBIEN. Frühmorgens brechen wir in Richtung “El Garzal” auf. Während wir am Hafen auf unsere Chalupa (Boot) warten, geht am Rio Magdalena langsam die Sonne auf und wirft sanft ihr goldenes Licht aufs Wasser. So verschlafen wir uns noch fühlen, müssen wir beim Anblick des schönen Naturschauspiels zugeben: Morgenstund hat Gold im Mund. Wir sind zusammen mit der nordamerikanischen Menschenrechtsorganisation “Equipos Cristianos de Acción por la Paz” (ECAP), der kolumbianischen Menschenrechtsorganisation “Justapaz” sowie der staatlichen “Agencia Nacional de Tierra” (ANT) unterwegs.

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Justice pour El Guayabo?

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COLOMBIE. Lorsque nous arrivons à Puerto Wilches le 6 février à 9 heures du matin, la chaleur nous frappe sans merci. Nous nous dirigeons vers le quartier général de la police, où l’audience sur l’expulsion prévue de la population de Guayabo doit bientôt commencer. Rodrigo revendique le territoire d’El Guayabo et a déjà tenté, avec le soutien de la police et des paramilitaires, d’expulser la population de Guayabo (voir entrée de blog du 7 juin 2018). Nous sommes accompagnés par la coordinatrice du PAS, Maritza, et Gabriel, l’avocat de la communauté d’El Guayabo. Continue reading

Vivre à l’ombre d’un barrage

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COLOMBIE. Depuis 2016, Pensamiento y Acción Social (PAS) et Peace Watch Switzerland (PWS) accompagnent les représentantes du mouvement social de défense des rivières Sogamoso et Chucurí, qui fait partie de l’organisation nationale Ríos Vivos. Les femmes accompagnées viennent de différentes communautés paysannes et de pêcheurs sur les rives de ces deux rivières, mais elles ont aussi un autre point commun : elles sont affectées par le barrage Hidrosogamoso.

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