Ursachen und Auswirkungen des geringen sozialen Vertrauens in Honduras

Artikel von Geneviève, internationale Menschenrechtsbegleiterin von Peace Watch Switzerland in Honduras.

Tegucigalpa, Honduras

Das soziale Vertrauen ist in Honduras aufgrund des hohen Ausmasses an Gewalt, Korruption und der Schwäche der Institutionen insgesamt gering. Zwar besteht ein gewisses zwischenmenschliches Vertrauen, doch das Misstrauen gegenüber der nationalen Regierung, der Polizei und dem Justizsystem ist nach wie vor gross. Darüber hinaus haben Ungerechtigkeit, Straflosigkeit und die Marginalisierung schutzbedürftiger Gruppen zusammen mit der hohen Armutsrate zu einer «Kultur der Angst» und einer zum Schweigen gebrachten Bevölkerung geführt. Daher wären ein starker politischer Wille und kollektive Massnahmen seitens der Entwicklungspartner*innen erforderlich, um das soziale Vertrauen in Honduras zu stärken.

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Vickys Suppe

Artikel von Enya Antelo, Menschenrechtsbeobachterin für Peace Watch Switzerland, Honduras

Dieser Artikel dreht sich um ein Werk aus Sackleinen und begleitet die Erzählung über die Geschichte der Aktivistin Vicky Hernández mit einer Reihe von Bildern, die den Entstehungsprozess des Werks zeigen. Diese Art, die Geschichte zu erzählen und die Erinnerung an Vicky wachzuhalten, ist eine Absichtserklärung an sich: Mein Wunsch ist es, das Potenzial der Künste zur Vermittlung von Informationen sichtbar zu machen; von Künsten, die historische Werkzeuge der Frauen und der Diversitäten in ihren Kämpfen und Prozessen sind und waren.

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Die Wunder-vollen Seiten in Honduras

Artikel von Heide Trommer, Menschenrechtsbegleiterin von Peace Watch Switzerland (PWS) in Honduras

Tegucigalpa, Honduras, im Juni 2022

Honduras ist geprägt von Gewalt, Ungleichheit, Korruption und Drogenhandel. Doch es gibt auch, die groß-artigen Seiten dieses Landes zwischen Atlantik und Pazifik, mit einer einzigartigen Flora und Fauna,
mit Naturparks und vor allem: mit ganz tollen Menschen.

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