Notizen zur aktuellen Lage in Honduras von Freitag, 20. März 2020 von Daniel Stosiek, PWS-Menscherechtsbegleiter in Honduras

Am vergangenen Montag, 16.3., hat die Regierung von Honduras anlässlich des Corona-Virus den Ausnahmezustand erklärt. Am 17.3. wurde in Choluteca die Sozialaktivistin und Leitungspersönlichkeit sozialer Bewegung, Aleyda Huete, festgenommen. Bewaffnete Kräfte drangen Zeitungsberichten zufolge in 240 Häuser ein, um nach Infizierten des C-Virus zu suchen.

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Erste Begleitungen von MenschenrechtsverteidigerInnen , Internationaler Frauentag in Tegucigalpa und Beobachtungen im Alltag

In der zweiten Woche nach meiner Ankunft im Projekt Acompañamiento Internacional en Honduas (ACO-H) von Peace Watch Switzerland (PWS) war ich bei Veranstaltungen dabei, an der Personen verschiedener sozialer Organisationen für die Rechte der widerständischen Bauern in Guapinol kämpften, die sich gegen Bergbau (der ihr Wasser vergiftet) wenden und kriminalisiert werden. Sie kämpfen für das Wasser und für ihr Leben. Einmal redete ein Professor der Soziologie aus Kanada, und seine englischen Worte wurden ins Spanische übersetzt. Er sagte aber nichts Neues, sondern nur das, was alle schon wussten.

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Reise Berlin – Tegucigalpa und erste Tage als Menschenrechtsbegleiter von Peace Watch Switzerland (PWS)

Von Berlin aus flog ich am Nachmittag des 16. Februar los. In Amsterdam musste ich umsteigen; von dort aus ging es nach Atlanta. Ich war im halbherzigen Winter gestartet, bei bedecktem Wetter. Auf dem langen Flug ging die Abenddämmerung lange nicht zuende, weil wir westwärts uns bewegten. Über Stunden konnte ich aus dem Fenster die Landschaft betrachten, während die Maschine uns über das Meer, über Island, über einen Teil von Grönland trug. Ich sah die Fiorde und dann Nordamerika. In Atlanta befand ich mich wieder im halbherzigen Winter. Hier musste ich die ganze Nacht über warten. 12 Stunden später setzte ich die Reise fort. Das Flugzeug startete in nebenverhüllter Landschaft. Noch einige wenige Stunden vergingen über dem Golf von Mexiko, und ich sah Land unter uns; bald landeten wir in einer Stadt, die zwischen lauter Hügeln liegt, Tegucigalpa. Wie würde es werden, so lange Zeit in diesem kleinen Land, in dem so viel Gewalt passierte?

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Reise Berlin – Tegucigalpa und erste Tage als Menschenrechtsbegleiter von Peace Watch Switzerland (PWS)

Von Berlin aus flog ich am Nachmittag des 16. Februar los. In Amsterdam musste ich umsteigen; von dort aus ging es nach Atlanta. Ich war im halbherzigen Winter gestartet, bei bedecktem Wetter. Auf dem langen Flug ging die Abenddämmerung lange nicht zuende, weil wir westwärts uns bewegten. Über Stunden konnte ich aus dem Fenster die Landschaft betrachten, während die Maschine uns über das Meer, über Island, über einen Teil von Grönland trug. Ich sah die Fiorde und dann Nordamerika. In Atlanta befand ich mich wieder im halbherzigen Winter. Hier musste ich die ganze Nacht über warten. 12 Stunden später setzte ich die Reise fort. Das Flugzeug startete in nebenverhüllter Landschaft. Noch einige wenige Stunden vergingen über dem Golf von Mexiko, und ich sah Land unter uns; bald landeten wir in einer Stadt, die zwischen lauter Hügeln liegt, Tegucigalpa. Wie würde es werden, so lange Zeit in diesem kleinen Land, in dem so viel Gewalt passierte?

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La Defensa de los Derechos Humanos en Honduras : Una lucha de todos los días

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«En definitiva, ¿dónde empiezan los derechos humanos universales? En pequeños lugares, cerca de casa; en lugares tan próximos y tan pequeños que no aparecen en ningún mapa. […] Si esos derechos no significan nada en estos lugares, tampoco significan nada en ninguna otra parte. Sin una acción ciudadana coordinada para defenderlos en nuestro entorno, nuestra voluntad de progreso en el resto del mundo será en vano».

Eleanor Roosevelt

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Honduras, ¿eliminación o normalización de la violencia hacia las mujeres?

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Este es un día más en la lucha contra el machismo y el patriarcado. Un día más en el que todas las mujeres del mundo alzan sus voces al unísono para gritar bien fuerte “basta ya, nos están matando, acosando, violando… y ya no podemos más. Queremos que se elimine cualquier tipo de violencia (física, psicológica, obstétrica, sexual, institucional, laboral, etc) hacia nosotras“.

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Namasigüe: ¿Próxima víctima del extractivismo?

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HONDURAS. En Namasigüe, un municipio ubicado en el Sur de Honduras, la acción depredadora de la naturaleza ejercida por las industrias extractivas mediante la instalación de plantas fotovoltaicas es el foco de conflicto en la zona conocida como “Los Prados”. Muchas de estas plantas se han instalado sin informar a las y los pobladores sobre su operación, cuyos efectos negativos pueden afectar la salud y los medios de vida de sus habitantes sin dejar de lado el daño ambiental de la flora y fauna de la misma comunidad.

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TOLUPANES: UNA TRIBU ANCESTRAL QUE LUCHA POR LO QUE SIEMPRE HA SIDO SUYO

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HONDURAS. La tribu Tolupán de San Francisco Locomapa, es parte integrante de los diferentes pueblos ancestrales que conforman la diversidad étnica que tiene Honduras. Establecieron sus asentamientos en las zonas rurales del departamento de Yoro y Fransisco Morazán, desde el siglo XVII y poseen un título ancestral otorgado en el año de 1864. A pesar de ello, estos pueblos amenazados, agredidos y masacrados, ejercen desde siempre una resistencia contra las diferentes formas de dominación. Esta comunidad en resistencia se unificó con la lucha que desde el año 2008 viene desarrollando el Movimiento Amplio por la Dignidad y la Justicia (MADJ).

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Menschenrechte sind wie Seifenblasen

IN EIGENER SACHE. Was haben Seifenblasen mit Menschenrechten zu tun? Lesen Sie es hier und beteiligen Sie sich an unserer Spendenaktion: Teilen Sie diesen Blogeintrag mit ihren Freundinnen und Freunden und untersützen Sie PWS mit einer Spende. Herzlichen Dank!


LES DROITS HUMAINS SONT COMME DES BULLES DE SAVON.

CAMPAGNE PWS. Qu’est-ce que les bulles de savon et les droits humains ont en commun ? Lisez-le ici et participez à notre campagne de dons : Partagez-la avec vos ami-e-s et soutenez PWS en faisant un don. Merci beaucoup !

Las mujeres Saharauis entre resistencia y empoderamiento

8. MÄRZ / 8 MARS / 8 DE MARZO: Zum internationalen Frauentag vom 8. März sprachen die beiden ehemaligen Guatemala-Einsatzleistenden Tullio Togni und Laura Kleiner mit Jadiyetu El Mohtar, Mitglied der nationalen Union sahrauischer Frauen über ihren Kampf für Autnomie, Frauenrechte und Empowerment. Aus diesem aktuellen Anlass veröffentlichen wir hier ausnahmsweise einen Text, der nicht aus einem unserer Einsatzländer in Lateinamerika stammt. Der Text ist auf Spanisch.

A l’occasion de la Journée internationale (des droits) des femmes, le 8 mars, Tullio Togni et Laura Kleiner, deux ancien-ne-s volontaires de PWS au Guatemala, ont parlé à Jadiyetu El Mohtar, membre de l’Union Nationale des Femmes Sahraouies, en abordant leur lutte pour l’autonomie, les droits des femmes et leur empowerment. Pour marquer cette journée, nous publions ici exceptionnellement un texte qui ne parle pas d’un de nos projets en Amérique latine. Le texte est toutefois en espagnol.

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