TOLUPANES: UNA TRIBU ANCESTRAL QUE LUCHA POR LO QUE SIEMPRE HA SIDO SUYO

Lire cet article en français

HONDURAS. La tribu Tolupán de San Francisco Locomapa, es parte integrante de los diferentes pueblos ancestrales que conforman la diversidad étnica que tiene Honduras. Establecieron sus asentamientos en las zonas rurales del departamento de Yoro y Fransisco Morazán, desde el siglo XVII y poseen un título ancestral otorgado en el año de 1864. A pesar de ello, estos pueblos amenazados, agredidos y masacrados, ejercen desde siempre una resistencia contra las diferentes formas de dominación. Esta comunidad en resistencia se unificó con la lucha que desde el año 2008 viene desarrollando el Movimiento Amplio por la Dignidad y la Justicia (MADJ).

Continue reading

Les Tolupanes : Une tribu ancestrale qui lutte pour ce qui lui a toujours appartenu

Leer el texto en español

HONDURAS. La tribu Tolupane de San Francisco Locomapa fait partie intégrante des peuples ancestraux formant la diversité ethnique du Honduras. Ils sont établis dans les zones rurales des départements de Yoro et Francisco Morazan, depuis le XIIème siècle, et possèdent un titre de propriété ancestral pour ces terres datant de 1864. Malgré les nombreuses menaces, attaques et les massacres, ils exercent depuis toujours une résistance contre ces différentes formes de domination. Cette communauté s’est unie à la lutte que mène depuis 2008 le « Movimiento Amplio por la Dignidad y la Justicia »(MADJ).

Continue reading

Angeklagt! Zehn Campesinos sagen aus

KOLUMBIEN. Die Stimmung im Saal ist aufgeheizt – im wahrsten Sinne des Wortes: Der heftige Regen letzte Nacht hat für einen Stromausfall gesorgt, sodass die Ventilatoren den Geist aufgegeben haben. Zusammen mit ca. 40 Personen aus Guayabo und Bella Unión sitzen wir im heissen Verhandlungsraum in Vijagual und wischen uns den Schweiss von der Stirn. Es ist die zweite Verhandlung im Fall Rodrigo.

Continue reading

Menschenrechte sind wie Seifenblasen

IN EIGENER SACHE. Was haben Seifenblasen mit Menschenrechten zu tun? Lesen Sie es hier und beteiligen Sie sich an unserer Spendenaktion: Teilen Sie diesen Blogeintrag mit ihren Freundinnen und Freunden und untersützen Sie PWS mit einer Spende. Herzlichen Dank!


LES DROITS HUMAINS SONT COMME DES BULLES DE SAVON.

CAMPAGNE PWS. Qu’est-ce que les bulles de savon et les droits humains ont en commun ? Lisez-le ici et participez à notre campagne de dons : Partagez-la avec vos ami-e-s et soutenez PWS en faisant un don. Merci beaucoup !

Der Kampf ums Land

HONDURAS. Wirklich hoch gehen sie nicht. Doch jedes Mal wenn der spitze, steil aufragende Bug des langen schmalen Bootes frontal in eine der hüfthohen Wellen sticht, peitscht die Gischt auf und verteilt sich als feiner salziger Sprühregen über die gut dreissig Passagiere. Die einen schreien dann laut auf aus Freude und Aufregung über die kühlende Dusche – etwa so wie beim Nervenkitzel auf der Achterbahn im Vergnügungspark. Bei jenen die nicht schwimmen können und sich beim Einsteigen als erste die Schwimmwesten übergezogen haben, scheint mir im Aufschrei auch eine leise Beklemmung mitzuschwingen.

Continue reading

Mit Schirm, Charme und Sombrero

KOLUMBIEN. Frühmorgens brechen wir in Richtung “El Garzal” auf. Während wir am Hafen auf unsere Chalupa (Boot) warten, geht am Rio Magdalena langsam die Sonne auf und wirft sanft ihr goldenes Licht aufs Wasser. So verschlafen wir uns noch fühlen, müssen wir beim Anblick des schönen Naturschauspiels zugeben: Morgenstund hat Gold im Mund. Wir sind zusammen mit der nordamerikanischen Menschenrechtsorganisation “Equipos Cristianos de Acción por la Paz” (ECAP), der kolumbianischen Menschenrechtsorganisation “Justapaz” sowie der staatlichen “Agencia Nacional de Tierra” (ANT) unterwegs.

Continue reading

Justice pour El Guayabo?

Diesen Text auf Deutsch lesen

COLOMBIE. Lorsque nous arrivons à Puerto Wilches le 6 février à 9 heures du matin, la chaleur nous frappe sans merci. Nous nous dirigeons vers le quartier général de la police, où l’audience sur l’expulsion prévue de la population de Guayabo doit bientôt commencer. Rodrigo revendique le territoire d’El Guayabo et a déjà tenté, avec le soutien de la police et des paramilitaires, d’expulser la population de Guayabo (voir entrée de blog du 7 juin 2018). Nous sommes accompagnés par la coordinatrice du PAS, Maritza, et Gabriel, l’avocat de la communauté d’El Guayabo. Continue reading

Vivre à l’ombre d’un barrage

Leer el texto en español

COLOMBIE. Depuis 2016, Pensamiento y Acción Social (PAS) et Peace Watch Switzerland (PWS) accompagnent les représentantes du mouvement social de défense des rivières Sogamoso et Chucurí, qui fait partie de l’organisation nationale Ríos Vivos. Les femmes accompagnées viennent de différentes communautés paysannes et de pêcheurs sur les rives de ces deux rivières, mais elles ont aussi un autre point commun : elles sont affectées par le barrage Hidrosogamoso.

Continue reading

“La Esperanza” y “Utopia”: das Vermächtnis von Berta Cáceres

HONDURAS. La Esperanza, ein schöner Name für eine kleine Stadt auf 1800 m Höhe in den grünen Bergen im Norden Honduras. Esperanza/Hoffnung auf Gerechtigkeit, auf Einhaltung der fundamentalen Menschenrechte, auf ein funktionierendes Rechtssystem, auf Respektierung der Rechte der indigenen Bevölkerung in ihrem Kampf um Wasser, Wald und Boden. Wünsche, die in Honduras in weiter Ferne liegen und nur im harten Kampf gegen Korruption, Vetternwirtschaft, Manipulation der Gesetze zugunsten der wirtschaftlichen Interessen der Machthaber und der Kriminalisierung der engagierten Bevölkerung erreicht werden können. La Esperanza, der Geburtsort von Berta Cáceres, der Mitbegründerin und Vorsitzenden der COPINH, der Basisorganisation, die sich für eben diese Rechte der indigenen Bevölkerung einsetzt. Berta Cáceres, weltbekannte, unermüdliche und äusserst beliebte Kämpferin, die vor drei Jahren erschossen wurde, weil sie den Interessen der Regierung und ihren Wirtschaftspartnern im Wege stand. Continue reading

Schutt und Asche unter Palmen

KOLUMBIEN. Auf unserer Fahrt nach Las Pavas passieren wir mit Palmen gesäumte Wege, die karibisches Flair wie im Ferienkatalog vermitteln. Doch hinter den Palmen verbergen sich kein weisser Sandstrand und Sonnenschirmchendrinks, sondern die skrupellose Palmölfirma “San Isidro”. Sie ist dafür verantwortlich, dass der grösste Teil der einst hier ansässigen Campesin@s ihr Land und ihre Häuser verlassen mussten. Von den ehemals über 100 Familien, die in Las Pavas gelebt haben, sind inzwischen wieder 10 Familien zurückgekehrt, wie uns einer der Bauern berichtet. Die übrigen Campesin@s sind ins benachbarte Buenos Aires geflohen.

Continue reading