Honduras. Eine Ausgangssperre, welche die am meisten Benachteiligten trifft.

Die Breite Bewegung für Würde und Gerechtigkeit (Movimiento Amplio por la Dignidad y la Justicia, MADJ), die von Peace Watch Switzerland (PWS) begleitet wird, ist in den verschiedenen Gemeinden präsent, die sich im Widerstand gegen extraktive Projekte befinden. Bezüglich der Notsituation in den Gebieten, in welchen sich die Menschen in sozialen Kämpfen organisiert haben, und ausgehend von den Maßnahmen, die im Land gegen die Ausbreitung des COVID-19 getroffen werden, teilte die Bewegung ihre Analyse mit uns. Continue reading

Honduras. Un toque que afecta a las personas más desfavorecidas.

El Movimiento Amplio por la Dignidad y la Justicia (MADJ) organización acompañada por Peace Watch Switzerland (PWS), se encuentra presente en diversas comunidades en resistencia a proyectos extractivos, en esta oportunidad nos comparten su análisis con respecto a la situación de emergencia que se está viviendo en estos territorios organizados en lucha, a partir de las medidas que se toman en el país para combatir la propagación del covid-19. Continue reading

Honduras. ¿Cómo te afecta el COVID-19 cuando eres pobre, migrante y te encuentras en Honduras?

Que el Coronavirus es una pandemia que afecta a los más desfavorecidos es una realidad porque quien puede quedarse en casa confinado/a tiene una serie de privilegios que No tienen la mayoría de las personas en el mundo.Esta realidad la conocen muy bien muchas y muchos hondureñas/os que viven con menos de un dólar al día, dinero que es fruto del trabajo en la venta ambulante (baleadas, frescos, frutas, tortillas, etc).

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Honduras. Wie trifft dich COVID-19, wenn du arm und Migrant*in bist und dich in Honduras aufhältst?

Es ist eine Realität, dass das Coronavirus eine Pandemie ist, welche die Benachteiligten am meisten trifft. Wer eingesperrt zu Hause bleiben kann, hat eine Reihe von Privilegien, welche die Mehrheit der Menschen in der Welt nicht hat. Viele Honduraner*innen kennen diese Realität sehr gut – Personen, die mit weniger als einem Dollar pro Tag leben – dem Geld, welches sie mit dem Verkauf auf der Straße (Baleadas, Saft, Früchte, Tortillas usw.) verdienen.

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Honduras. Erste Begleitungen von MenschenrechtsverteidigerInnen , Internationaler Frauentag in Tegucigalpa und Beobachtungen im Alltag

In der zweiten Woche nach meiner Ankunft im Projekt Acompañamiento Internacional en Honduas (ACO-H) von Peace Watch Switzerland (PWS) war ich bei Veranstaltungen dabei, an der Personen verschiedener sozialer Organisationen für die Rechte der widerständischen Bauern in Guapinol kämpften, die sich gegen Bergbau (der ihr Wasser vergiftet) wenden und kriminalisiert werden. Sie kämpfen für das Wasser und für ihr Leben. Einmal redete ein Professor der Soziologie aus Kanada, und seine englischen Worte wurden ins Spanische übersetzt. Er sagte aber nichts Neues, sondern nur das, was alle schon wussten.

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Honduras. Reise Berlin – Tegucigalpa und erste Tage als Menschenrechtsbegleiter von Peace Watch Switzerland (PWS)

Von Berlin aus flog ich am Nachmittag des 16. Februar los. In Amsterdam musste ich umsteigen; von dort aus ging es nach Atlanta. Ich war im halbherzigen Winter gestartet, bei bedecktem Wetter. Auf dem langen Flug ging die Abenddämmerung lange nicht zuende, weil wir westwärts uns bewegten. Über Stunden konnte ich aus dem Fenster die Landschaft betrachten, während die Maschine uns über das Meer, über Island, über einen Teil von Grönland trug. Ich sah die Fiorde und dann Nordamerika. In Atlanta befand ich mich wieder im halbherzigen Winter. Hier musste ich die ganze Nacht über warten. 12 Stunden später setzte ich die Reise fort. Das Flugzeug startete in nebenverhüllter Landschaft. Noch einige wenige Stunden vergingen über dem Golf von Mexiko, und ich sah Land unter uns; bald landeten wir in einer Stadt, die zwischen lauter Hügeln liegt, Tegucigalpa. Wie würde es werden, so lange Zeit in diesem kleinen Land, in dem so viel Gewalt passierte?

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La défense des droits humains au Honduras : Une lutte de tous les jours

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« En définitif, où commencent les droits humains universels ? Dans les petits endroits, près de la maison ; dans des endroits si proches et si petits qu’ils ne paraissent sur aucune carte […] Si ces droits ne signifient rien dans ces lieux, ils ne signifient rien dans aucun autre. Sans une action citoyenne coordonnée pour les défendre autour de nous, notre volonté de progrès dans le reste du monde sera vaine. »

Eleanor Roosvelt

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