Guatemala

Lors de..., ©DR

“Volksabstimmung” (consulta de buena fe) im Norden Guatemalas ©PWS 2007

Gewalt, Repression und Straflosigkeit sind in Guatemala an der Tagesordnung. Nur in etwa zwei Prozent der Fälle werden Tötungsdelikte in Guatemala aufgeklärt und die Schuldigen zur Rechenschaft gezogen. Diese weitgehende Straflosigkeit betrifft nicht nur die Verbrechen, die während des internen bewaffneten Konflikts von 1960-96 begangen wurden, sondern auch Übergriffe, Drohungen, Einschüchterungen und Morde, die heutzutage verübt werden. Menschenrechtsverteidiger, Gewerkschafterinnen sowie Kleinbäuerinnen und -bauern, die sich für ihr Land und ihre Rechte einsetzen, werden aufgrund ihres Engagements bedroht, attackiert oder gar umgebracht.

Unsere Partnerorganisation ACOGUATE erhält zahlreiche Begleitanfragen von Organisationen aus den Bereichen (1) Kampf für juristische Gerechtigkeit und gegen die Straflosigkeit, (2) Verteidigung von Land und natürlichen Ressourcen und (3) Arbeitsrechte und Gewerkschaften. Mit dem Instrument der Menschenrechtsbegleitung geben die internationalen Freiwilligen den Begleiteten ein Stück weit Schutz und Sicherheit und halten ihnen den Rücken frei für ihr wichtiges Engagement im Namen der Menschenrechte.

Peace Watch Switzerland entsendet jährlich zwischen drei und zehn Freiwillige unterschiedlichen Alters als Menschenrechtsbegleitende nach Guatemala, wo sie einen mindestens  dreieinhalb-monatigen Einsatz leisten.

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