Berta Cáceres ist nicht gestorben – sie hat sich vervielfacht

Ich war im Herbst 2014 bis anfangs 2015 während etwas mehr als fünf Monaten für Peace Watch Switzerland als Menschenrechtsbeobachter im Einsatz in Honduras und habe in dieser Zeit regelmässig auf diesem Blog von meinen Erfahrungen berichtet. Obwohl ich nun bereits seit einem Jahr zurück in der Schweiz bin, verfolge ich nach wie vor ein wenig, was in Honduras vor sich geht.

Am 3. März erhielt ich die traurige Nachricht, dass Berta Cáceres, eine der wichtigsten und bekanntesten Persönlichkeiten der Menschenrechts- und Umweltschutzbewegung in Honduras Opfer eines grausamen Mordanschlags wurde. In der Nacht auf den 3. März sind zwei vermummte Personen in ihr Zuhause eingedrungen, haben sie brutal überwältigt und mit mehreren Schüssen getötet.

Während meinem Einsatz durfte ich Berta persönlich kennenlernen und sie einige Male bei ihrer Arbeit begleiten. Ich war beeindruckt von ihrem unermüdlichen Einsatz für die Rechte ihrer Mitbürger und den Schutz der Umwelt. Sie war eine starke Frau, die trotz allem Elend in Honduras ihr liebliches Lachen, positives Gemüt und die Hoffnung auf ein friedlicheres Leben in ihrer Heimat niemals verloren hatte.

Doch wer war Berta Cáceres? Wieso musste sie sterben?

Der ganze Text von Marcel Anderegg kann auf dem Blog “tortilla digital” gelesen werden.

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