Reintroducci n de chacalines en el r o Reitoca (Foto: PWS)

Reitoca: Una fiesta de respeto por el río

Artículo de Julien Christe, acompañante internacional de Derechos Humanos de PWS en Honduras

Tegucigalpa, Honduras, enero 2022

Por el cuarto aniversario de la resistencia de la comunidad indígena Lenca de Reitoca, tuvimos la oportunidad de acompañar una vez más a los hombres y mujeres que luchan por conservar su río. PWS comenzó en 2018 a acompañar esta comunidad indígena lenca que milita exitosamente contra la construcción sin consulta de una represa hidroeléctrica de la empresa Progelsa. 

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R introduction de  chacalines    la rivi re de Reitoca. (PWS Honduras 2022)

Reitoca: Une célébration du respect due à la rivière

Artícle de Julien Christe, accompagnant international de Droits Humains de Peace Watch Switzerland (PWS) au Honduras.

Tegucigalpa, Honduras, janvier 2022

Pour le 4ème anniversaire de la résistance de la communauté indigène Lenca de Reitoca, nous avons eu la chance d’accompagner une nouvelle fois les hommes et les femmes qui luttent pour préserver leur rivière. PWS a commencé en 2018 à accompagner cette communauté indigène Lenca qui luttent contre la construction sans consultation d’un barrage hydroélectrique.

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Wiederansiedlung von «chacalines» im Fluss Reitoca. Foto: PWS Honduras, 2022

Reitoca: Ein Fest des Respekts für den Fluss

Artikel von Julien Christe, Menschenrechtsbegleiter von Peace Watch Switzerland (PWS) in Honduras. Übersetzt ins Deutsche von Marina Bieri.

Tegucigalpa, Honduras, im Januar 2022

Anlässlich des vierten Jahrestags des Widerstands der indigenen Lenca-Gemeinschaft von Reitoca hatten wir erneut die Gelegenheit, die Männer und Frauen zu begleiten, die für den Erhalt ihres Flusses kämpfen. PWS hat 2018 begonnen, diese indigene Lenca-Gemeinschaft zu begleiten, die sich erfolgreich gegen den Bau eines Wasserkraftwerks durch das Unternehmen Progelsa ohne Konsultation der Gemeinschaft wehrt.

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HONDURAS. 3 Jahre Widerstand gegen das Wasserkraftprojekt in Reitoca – die Gemeinde denkt nicht ans Aufgeben!

Am 15. Januar 2021 feierte der Indigene Rat der Lenca in Reitoca (Consejo Indígena Lenca de Reitoca CILR) den dritten Jahrestag seit Beginn des organisierten Widerstands gegen das Wasserkraftwerk und zur Verteidigung des lebensspendenden Flusses Petacón.

Seit Anfang 2018 gibt es in Reitoca eine geschlossene Opposition gegen das Wasserkraftprojekt. Die geplante Umnutzung des Flusses Petacón – oder Río Reitoca, wie ihn die Menschen nennen – für die private Gewinnung von Wasserkraft würde das Ökosystem in der Region, sowie den Lebensraum der dort ansässigen ländlichen Bevölkerung nachhaltig verändern. Die Konzession zum Bau des Kraftwerks war mit privater Finanzierung an die honduranische Gesellschaft PROGELSA[1] vergeben worden. Die Bevölkerung, die im Einzugsgebiet des Flusses lebt, wurde dazu nicht befragt, wie es die Konvention 169 der ILO vorschreibt. Die honduranische Regierung hat diese Konvention unterzeichnet. Darauf stützt sich nun der juristische Kampf der indigenen Lenca-Gemeinde von Reitoca, die ihr Recht auf Anhörung und Mitsprache geltend machen will.

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HONDURAS. Erfahrungsbericht einer Menschenrechtsbegleiterin

Deysi Blandín war Ende 2020 als internationale Menschenrechtsbegleiterin im Projekt ACO-H in Honduras im Einsatz. Im folgenden Bericht stellt sie sich vor und erzählt von ihrem Einsatz.

Mein Name ist Deysi Blandín, ich bin 31 Jahre alt, Honduranerin , in Tegucigalpa geboren und aufgewachsen. Ich habe Informatik studiert, und heute bin ich Praktikantin im Fach Psychologie an der Universidad Autónoma de Honduras. Ich habe am «Diplomkurs “Empowerment Junge Frauen und Menschenrechtsverteigerinnen” teilgenommen. Der Kurs wird von der feministischen Frauenbewegung “Mujeres por la Paz Vistación Padilla” angeboten. Die Frauenbewegung begleitet viele Frauen, mit dem Ziel, die geschlechterbasierte Gewalt an Frauen in unserem Land zu bekämpfen.

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HONDURAS. Testimonio de una acompañante internacional de Peace Watch Switzerland en Honduras.

Deysi Blandín fue acompañante internacional del projecto ACO-H durante noviembre y diciembre 2020. En el presente texto relata  y reflexiona sobre esta vivencia.

Mi nombre es Deysi Blandín, tengo 31 años, nací en Tegucigalpa, Honduras el 7 de enero de 1990. Tengo estudios en informática y actualmente soy pasante de la carrera de Psicología en la Universidad Nacional Autónoma de Honduras. Tomé un diplomado en “Empoderamiento de Mujeres Jóvenes para la defensa de sus derechos, con el Movimiento de Mujeres por la Paz Visitación Padilla, organización feminista que da acompañamiento y apoyo a muchas mujeres en mi país, con el objetivo de erradicar la violencia machista.

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Honduras. Internationale Menschenrechtsbegleitung zu COVID-Zeiten

Im September hat Peace Watch Switzerland (PWS) die physische Menschenrechtsbegleitung mit Besuchen bei Basisorganisationen und Begleitungen von Menschenrechtsverteidiger*innen in Honduras wieder aufgenommen. Wegen der nationalen Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie – Ausgangssperren, Schliessung der Grenzen und Flughäfen, regionale Reise-einschränkungen – hatte PWS den Kontakt zu den begleiteten Gemeinschaften auf Distanz mit regelmässigen Telefongesprächen wahrgenommen. Dies war wichtig, denn auch während der Covid-bedingten Schliessungen wurden juristische Prozesse weitergeführt und geplante Projekte von Investorenseite weitergetrieben.

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